Auf diese Weise lernt jeder rechnen, lesen und schreiben. Niemand kann sich dem Erlernen dieser Kulturtechniken entziehen, weil man sie überall benötigt. Durch das Prinzip „Hilfe zur Selbsthilfe“ organisieren sich die Studierenden selber, der eine fragt um Unterstützung, der andere lässt sich etwas zeigen. De Kampanje geht davon aus, dass jedes Kind besonders ist und nicht in ein Schema gepresst werden möchte. Diese Freiheit in der Schule legt die Basis für eine fortdauernde Motivation immer neue Dinge kennen zu lernen und zu erforschen.
Die Praxis zeigt, dass die Studierenden nie den Weg des geringsten Widerstandes wählen. Die Lust und das Vergnügen bestehen darin, immer gerade jene Herausforderung anzupacken, die ein kleines Stückchen über dem eigenen Können liegen. Lernen geschieht im Kontext des Lebens in der Schule.
Während dem Erwachsenwerden beginnen sich die Kinder zu einem früheren Zeitpunkt mit der Frage auseinander zu setzen, welchen Weg sie in ihrem Leben einschlagen möchten. Sie setzen sich oft schon in sehr jungen Jahren mit möglichen Leidenschaften, Ambitionen und Ausbildungen auseinander. Sie beschliessen, wie sie sich fundiert vorbereiten können um diese Richtung einschlagen zu können. Das können staatliche Prüfungen sein, das Sammeln von Erfahrungen in einem bestimmten Fach. Der Unterschied zu vielen Altersgenossen ist die Zielstrebigkeit und die Ausdauer, mit welcher sie etwas anpacken. Sie sind selbstbewusst, haben eine hohe Selbstkenntnis und sie wissen, welches ihre Ziele sind und wie sie diese erreichen. Die Schule bietet alle Unterstützungsmöglichkeiten.

„Weil meine Kinder in de Kampanje zur Schule gehen, schätze ich ihre Chance auf Erfolg in der Gesellschaft mindestens 5 mal höher ein, als wenn sie die reguläre Schule besucht hätten.“
Vater von Studierenden in der Schule
